Häufige Fragen (FAQ)
1.Gibt es Bandscheibenvorfälle, die nicht endoskopisch operiert werden können?
Nach wie vor halten viele Kollegen an der alten Meinung fest, bestimmte Bandscheibenvorfälle könnten nicht endoskopisch entfernt werden. Dabei handelt es sich vor allem um übermäßig große Bandscheibenvorfälle und um Bandscheibenvorfälle mit losen, im Wirbelkanal liegenden, Sequestern (lose Teile der Bandscheibe). Das von Dr. Hoogland entwickelte Instrumentarium und ermöglicht die endoskopische Entfernung ALLER Bandscheibenvorfälle – unabhängig von ihrer Lage oder Größe.
2. Bestehen bei einem endoskopischen Verfahren Risiken?
Bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen gewisse Risiken, bei einem minimalinvasiven endoskopischen Verfahren jedoch können gewöhnlich nur geringfügige Komplikationen, wie z. B. Blutergüsse oder Wundschmerzen, auftreten die im Normalfall nach wenigen Tagen abklingen. In der Alpha Klinik wurden seit 1989 mehr als 10.000 endoskopische Verfahren an der Wirbelsäule durchgeführt. Bis zum heutigen Tag sind noch keine größeren Komplikationen aufgetreten. Die für gewöhnlich bei einer offenen Operation befürchtet werden, wie bspw. dauerhafte Einschränkung der Nervenfunktionen, Narbenbildung- und Verwucherung mit postoperativen Schmerzen, Instabilität der Wirbelsäule, erhöhte Infektionsgefahr, Blutungen und Lähmungen, können durch den minimalinvasiven Eingriff ausgeschlossen werden.
3. Das endoskopische Verfahren wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt, ist dies Schmerzhaft?
Dank der örtlichen Betäubung können viele Komplikationen die bei einem Eingriff unter Vollnarkose auftreten könnten, vermieden werden. Mit der örtlichen Betäubung verabreicht der Anästhesist eine intravenöse Tropfinfusion, die dem Patienten ein Gefühl der Zufriedenheit vermittelt und deshalb als angenehm empfunden wird. Ein weiterer Vorteil der örtlichen Betäubung ist die Tatsache, dass der Patient bereits kurze Zeit nach dem Eingriff wieder fit ist – der Kreislauf wird viel weniger belastet.
4. Wie lange werde ich arbeitsunfähig sein?
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist von der Vorerkrankung und vom durchgeführten operativen Eingriff abhängig. Viele Patienten sind bereits eine Woche nach einer endoskopischen Bandscheibenvorfallentfernung dazu in der Lage einige Stunden am Tag zu arbeiten (leichte Büroarbeiten). Eine vollständige Genesung ist durchschnittlich nach ca. 4 Wochen erreicht.
5. Ich wurde bereits einmal offen an der Wirbelsäule operiert. Besteht die Möglichkeit eine erneute Operation – unter Verwendung des endoskopischen Verfahrens – durchzuführen?
Ein endoskopisches Verfahren eignet sich besonders gut als eine zweite Wirbelsäulenoperation, neben der Entfernung des erneut aufgetretenen Bandscheibenvorfalls kann das, bei der ersten Operation entstandene Narbengewebe entfernt werden.
Bitte schicken Sie uns vorerst keine Originalbilder oder CD ROMs zu!! Sie erhalten von uns eine unverbindliche, schriftliche Stellungnahme mit einem Therapie-Vorschlag und einer Kostenauflistung.
6. Werden die Operationskosten von allen privaten Krankenversicherungen übernommen? Wie verhält es sich bei einer gesetzlichen Krankenversicherung?
Gesetzliche und private Krankenversichersicherer verhalten sich bei Kostenübernahmen sehr unterschiedlich und entscheiden oft individuell welche Leistungen und in welcher Höhe übernommen werden. Die Patienten erhalten deshalb üblicherweise im Vorfeld ein schriftliche Stellungnahme, Therapie-Vorschlag und Kostenauflistung für ihren Versicherer und können bereits vor einer Terminvereinbarung die Kostenfrage klären.